Ihr eigenes Online-Kino: von der Filmdatei zur Wiedergabe mit Catena

Ihr eigenes Online-Kino: von der Filmdatei zur Wiedergabe mit Catena

Sie bauen ein Online-Kino unter Ihrer eigenen Marke auf. Sie wissen bereits, wie die Filmseiten aussehen sollen, welche Abonnements Sie verkaufen und was Sie den Zuschauern empfehlen möchten. Als Nächstes muss die Schaltfläche „Abspielen“ eine Wiedergabe starten, die auf dem Fernseher und dem Smartphone funktioniert, die Nachfrage nach einer Premiere bewältigt und mit einer wachsenden Videothek beherrschbar bleibt.

Hinter dieser Schaltfläche stehen mehrere zusammenhängende Vorgänge. Ein Film muss hochgeladen, in geeigneten Qualitätsstufen aufbereitet, auf Servern gespeichert, für berechtigte Zuschauer freigegeben und von einer fertigen Kopie ausgeliefert werden. Diese Vorgänge müssen auch mit zusätzlichen Filmen und Servern wiederholbar bleiben.

Catenas VOD-Katalog verbindet diesen Ablauf auf Ihrer Hardware. Ihr Team arbeitet mit dem Film im Katalog, während Catena seine Dateien, Verarbeitungsaufträge, Kopien und Wiedergabe verwaltet. Ihr Zuschauerportal und Ihre Geschäftslogik werden über APIs mit der Streaming-Infrastruktur verbunden.

Wie Ihr Kino und Catena zusammenarbeiten

Ein Film besitzt zwei Datensätze mit unterschiedlichen Aufgaben. Ihr Portal enthält Titel, Beschreibung, Plakat, Altersfreigabe und Kaufbedingungen. Catena enthält die Dateien, ihre Verfügbarkeit, Speicherorte und Player-Links. Eine dauerhafte Asset-ID verbindet beide Datensätze.

AufgabeWo sie gelöst wird
Sammlungen, Genresuche, Empfehlungen und FilmseitenIhr Portal und dessen Content-Management-System
Abonnements, Zahlungen und die Entscheidung, wer schauen darfIhr Dienst und Abrechnungssystem
Video-Upload und Vorbereitung von QualitätsstufenCatenas VOD-Katalog und Aufträge
Speicherung von Kopien und Auswahl des WiedergabeserversDer Catena-Cluster
Benutzeroberfläche für die WiedergabeDer Player auf Ihrer Website oder in Ihrer App, der HLS/DASH-Video von Catena empfängt

So entwickeln Sie Ihren eigenen Dienst und nutzen zugleich ein gemeinsames System für Videoaufbereitung und Auslieferung. Ihr Team kann Uploads, Codierungsaufträge und Dateistandorte über Catena verwalten, statt separate Skripte und Serververzeichnisse zu pflegen.

Einen Film hochladen und den Katalog übersichtlich halten

In Catena wird ein Film als Asset dargestellt: ein Katalogeintrag mit einer oder mehreren Dateien. Ein Schlüssel wie movies/drama/first-film hilft dem Betreiber, ihn im Ordnerbaum zu finden. Jedes Asset hat außerdem eine unveränderliche Asset-ID, die Sie im zugehörigen Filmeintrag Ihres Portals speichern können.

Sie können den lesbaren Schlüssel umbenennen oder unter ein anderes Präfix verschieben. Die Dateien bleiben an ihrem Ort, und Links auf Basis der Asset-ID funktionieren weiter. Redakteure können die Videothek neu ordnen und dabei die Verbindung zu veröffentlichten Filmseiten erhalten.

Catenas VOD-Katalog: Assets, Verfügbarkeit, Größe und dauerhafte Kennungen; englische Oberfläche

Für die ersten Filme genügt die Konsole: Wählen Sie Dateien aus oder ziehen Sie sie in den Katalog. Legen Sie vor dem Upload den Asset-Namen und die Verarbeitungsvorlage fest. Catena wählt einen verfügbaren Speicherort mit dem meisten freien Platz; die Daten gelangen direkt vom Browser zum Streamer. Das Upload-Panel zeigt den Fortschritt und lässt Sie während des Uploads in andere Konsolenbereiche wechseln. Lassen Sie diesen Browser-Tab geöffnet.

Wenn Inhalte über Ihr eigenes Redaktionsportal eingehen, können Sie Uploads über die API integrieren. Ein eingeschränktes Upload-Token verbleibt auf dem Portalserver; der Browser erhält die Berechtigung für einen bestimmten Upload. So wird die Dateiübernahme Teil des gewohnten Arbeitsablaufs Ihres Teams.

Qualitätsstufen einmal vorbereiten und den Ablauf für die Videothek wiederholen

Eine große Quelldatei eignet sich nur bedingt für die Auslieferung an alle Zuschauer. Für Fernseher können Sie eine hohe Auflösung und für Smartphones oder langsamere Verbindungen kleinere Qualitätsstufen vorbereiten. Ein Player mit adaptiver Wiedergabe kann daraus eine passende Variante wählen.

In Catena legt eine Asset-Vorlage Auflösung, Codec und Bitrate jeder Qualitätsstufe fest. Für einen Pilotversuch könnten Sie 1080p, 720p und 360p verwenden; die konkreten Einstellungen hängen von Ihren Quelldateien, Geräten und Bildqualitätsanforderungen ab. Die Vorlage bestimmt auch, ob das Original behalten oder nach der Verarbeitung gelöscht wird.

Catena-Vorlage mit mehreren Qualitätsstufen und Vorschau der Ausgabedateien; englische Oberfläche

Wählen Sie die Vorlage beim Upload und lassen Sie die Verarbeitung des Videos nach Vorlage aktiviert. Catena erstellt nach Abschluss des Uploads einen Auftrag. Der Betreiber sieht Warteschlange, ausführenden Server, Fortschritt und Ergebnis oder den Grund eines Fehlers. Die Ausgabedateien erscheinen im selben Asset, neben dem Original, falls es behalten wird.

Der Auftrag erzeugt außerdem einen .smil-Deskriptor: den Einstiegspunkt für die Wiedergabe der gesamten Qualitätsleiter. Der Player erhält ein HLS- oder DASH-Manifest mit den vorbereiteten Varianten. Ihr Portal verknüpft den Film mit diesem Einstiegspunkt, während Catena die zugrunde liegende Dateiliste verwaltet.

Die Standard-Qualitätsleiter codiert die Audiospuren der Quelle in AAC und erhält ihre Sprachkennzeichnungen. Enthält die Quelle mehrere Synchronfassungen, bleiben diese in den Ausgabequalitäten erhalten; die Sprachauswahl hängt vom Player ab.

„Abspielen“ mit der Berechtigung zum Anschauen verbinden

Auf der Asset-Seite können Sie eine Datei im Konsolenplayer testen und HLS-, DASH- oder RAW-Links kopieren. Das hilft, Upload und Wiedergabe zu überprüfen. Konsolenlinks enthalten temporäre Tickets; für die Zuschauer Ihres Dienstes werden Tickets über die Integration ausgestellt.

Der Zuschauer wählt einen Film, Ihr Dienst prüft sein Abonnement oder seinen Kauf und fordert bei Catena ein Wiedergabeticket an. Anschließend erhält der Player die URL mit diesem Ticket. VOD-Zugriff kann auf ein bestimmtes Asset begrenzt werden. Catena prüft das Ticket während der Wiedergabe; Ihr Dienst verwaltet die Verkaufsbedingungen.

Die Ticketgültigkeit wird bei der Ausstellung festgelegt. Berücksichtigen Sie Filmlänge und erwartete Pausen: Eine Sitzung kann nach Ablauf des Tickets nicht fortgesetzt werden. Wiedergabeberechtigung und Inhaltsverschlüsselung sind getrennte Aufgaben; das hier beschriebene Ticket regelt den Zugriff auf das Video.

Kopien anlegen und Zuschauer auf Server verteilen

Ein Server genügt, um den Ablauf zu testen. Damit ein Film nach einem Maschinenausfall verfügbar bleibt und sich die Zuschauernachfrage verteilt, erstellen Sie Kopien auf weiteren Streamern.

Legen Sie die Kopienzahl in derselben Vorlage fest. Eine Kopie bedeutet das Original plus einen weiteren Server mit den Dateien. Catena wählt einen geeigneten Streamer mit freiem Speicher und erstellt einen Kopierauftrag. Eine reine Kopiervorlage kann bereits vorbereitete Inhalte ohne erneute Codierung replizieren.

Die Dateien werden auf dem Zielserver empfangen und überprüft. Solange das Asset nicht vollständig vorliegt, gilt dieser Speicherort nicht als fertige Kopie. Die Asset-Seite zeigt Original und Kopien, ihren Status und die Zuschauerzahlen.

Seite eines VOD-Assets mit Speicherort und Zuschauerzahl auf dem Server; englische Oberfläche

Der Filmlink bleibt gleich. Für eine neue Anfrage wählt Catena unter verfügbaren, fertigen Speicherorten den Server mit weniger Sitzungen und berücksichtigt konfigurierte Auslieferungszonen. Sobald ein Server als nicht verfügbar gilt, gehen neue Anfragen an die verbleibenden Kopien. Laufende Wiedergaben werden nicht automatisch übertragen: Nach einem Serverausfall muss sich der Player neu verbinden.

Für eine Premiere haben Sie damit ein konkretes Werkzeug: Kopien vorab vorbereiten und Zuschauer von mehreren Servern bedienen. Planen Sie Kopienzahl, Netzwerkkapazität und Festplattenleistung gemeinsam; die Verteilung nutzt Sitzungszahlen statt gemessener Festplatten-IOPS. Replikate unterstützen die Verfügbarkeit, während Inhaltsbackups separat aufbewahrt werden: Die Löschung eines Assets betrifft alle seine Speicherorte.

Was das Team nach dem Start sehen kann

Betreiber können alltägliche Fragen direkt in der Konsole beantworten:

Das verkürzt den Weg von „der Film startet nicht“ zur Prüfung einer bestimmten Datei, eines Auftrags oder Servers. Das Streaming-Team kann den Zustand der Videothek sehen, auch wenn ihre Dateien auf mehrere Maschinen verteilt sind.

Ihr Kino mit dem ersten Film testen

  1. Installieren Sie Catena anhand des Schnellstarts. Konfigurieren Sie VOD-Speicher auf dem Streamer und eine Adresse, die Browser für Uploads und Wiedergabe erreichen können.
  2. Erstellen Sie eine Qualitätsvorlage und laden Sie einen Testfilm mit ihr hoch. Warten Sie auf die Ausgaben und prüfen Sie die Wiedergabe der Qualitätsleiter.
  3. Verknüpfen Sie Asset-ID und .smil-Dateinamen mit dem Filmeintrag Ihres Portals. Integrieren Sie die Ticketausstellung nach Prüfung der Zuschauerberechtigung.
  4. Testen Sie Ihren Player auf den vorgesehenen Geräten und Verbindungen, einschließlich Qualitäts- und Sprachauswahl, falls der Film mehrere Audiospuren besitzt.
  5. Fügen Sie einen zweiten Streamer hinzu, stellen Sie eine Kopie ein und starten Sie einen Auftrag. Prüfen Sie nach Fertigstellung der Kopie, wie neue Zuschauer verteilt werden und wie sich Ihr Player nach Abschalten eines Servers erholt.

Der Pilotversuch führt einen Film durch den gesamten Ablauf: von der Quelldatei zur berechtigten Wiedergabe von mehreren Servern. Dieselben Vorlagen und dieselbe Integration lassen sich anschließend auf die übrige Videothek anwenden.

Erzählen Sie uns, wie viele Filme Sie speichern möchten, welche Geräte Sie unterstützen müssen und wie viele gleichzeitige Zuschauer Sie erwarten. Wir helfen Ihnen, die Streaming-Infrastruktur Ihres Online-Kinos mit Catena zu planen.