Case Study

Fernsehen für Gäste aus aller Welt — ohne 2.000 Kanäle für jedes Hotel zu kaufen

Eine Hotelkette auf Zypern sammelt rund 2.000 Kanäle in einem einzigen Rechenzentrum und holt einen Kanal in dem Moment ins Hotel, in dem ein Gast ihn im Zimmer einschaltet.

Feeds from content providers gathered in one central data centre with the archive; a channel is pulled into a hotel only once a guest switches it on

Unser Kunde

Unternehmen

Eine Hotelkette auf Zypern

Branche

Hotellerie / Hotelfernsehen

Die Aufgabe

Die Gäste kommen aus allen Teilen der Welt, und jeder von ihnen möchte die Sender seines Heimatlandes sehen. Über die gesamte Gästeschaft kommen so rund 2.000 Kanäle zusammen. Diese gesamte Liste für jedes Hotel einzukaufen und in jeden Standort einzuspeisen ist unmöglich — weder finanziell noch technisch: Ein kleines Hotel hat für zweitausend Kanäle schlicht keine Kapazität. Solange diese Aufgabe ungelöst blieb, gab es Fernsehen in dieser Reichweite in der Kette überhaupt nicht.

Wichtigste Ergebnisse

  • Rund 2.000 Kanäle stehen dem Gast in jedem Hotel der Kette zur Verfügung — ohne die gesamte Liste für jeden Standort zu kaufen
  • Ein Kanal erreicht das Hotel erst, wenn er im Zimmer tatsächlich eingeschaltet wurde
  • Das Archiv wird zentral geführt; Zeitversetztes Fernsehen funktioniert auf den Kanälen, auf denen die Rechte es zulassen
  • Die Berichterstattung an die Rechteinhaber stützt sich auf die Statistik von Catena
  • Fernsehen für Gäste aus aller Welt wurde in dieser Kette überhaupt erst möglich

Über das Projekt

Das Ziel des Kunden

Dem Gast aus aller Welt das Fernsehen seines Heimatlandes im Zimmer anbieten — und zwar so, dass die Wirtschaftlichkeit der Kette aufgeht. Der übliche Weg im Hotelfernsehen, das gesamte Senderpaket in jedes Hotel einzuspeisen, scheitert hier schon am ersten Schritt: Je breiter die Herkunft der Gäste, desto länger die Kanalliste — und bezahlt werden muss sie an jedem Standort einzeln.

Unsere Lösung

Die Kette hat den Dienst auf Catena aufgebaut. Die Feeds werden von den Rechteinhabern bezogen und in einem zentralen Rechenzentrum zusammengeführt, in dem auch das Archiv geführt wird. Das Hotel hält nicht die gesamte Kanalliste vor: Sobald ein Gast im Zimmer eingecheckt hat und einen Kanal einschaltet, wird dieser Kanal im laufenden Betrieb ins Hotel geholt. Braucht der Gast zeitversetztes Fernsehen oder eine Aufzeichnung — auf den Kanälen, auf denen die Rechte das zulassen —, geht die Anfrage an das zentrale Archiv.

Die Nutzungsstatistik, die Catena führt, ist die Grundlage der Berichterstattung an die Rechteinhaber: Wer wie viel gesehen hat, wird nach der tatsächlichen Nutzung abgerechnet.

Ergebnisse

Wichtigste Erfolge

  • Die Kanalliste ist nicht mehr an den Standort gebunden: Ein Gast erreicht in jedem Hotel der Kette rund 2.000 Kanäle, obwohl kein einzelnes Hotel sie vollständig empfängt
  • Die Last auf der Anbindung eines Hotels richtet sich danach, was tatsächlich gesehen wird, und nicht nach der Länge der Liste
  • Archiv und Rechte für zeitversetztes Fernsehen liegen an einem Ort — im zentralen Rechenzentrum und nicht in jedem Hotel
  • Die Berichterstattung an die Rechteinhaber stützt sich auf die Statistik der Plattform

„Das Gespräch über Fernsehen scheiterte immer an der Senderliste: Unsere Gäste wollen Sender aus Dutzenden Ländern, und eine solche Liste lässt sich nicht in jedes Hotel einspeisen. Heute schaltet ein Gast seinen eigenen Sender im Zimmer ein, und wir müssen ihn nicht in allen Hotels gleichzeitig vorhalten." — Technischer Leiter, Hotelkette auf Zypern

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